Ausgangslage, Finanzbedarf, finanzierugslücke

Die Kirche Sogn Gion ist unbestritten das Wahrzeichen von Domat/Ems. Auch wer achtlos auf der Autobahn in Richtung Norden oder Süden braust, wird sich der ganz besonderen Ausstrahlung dieses Sakralbaus nicht entziehen können.

Was man aus der Distanz nicht sieht: Die Kirche St. Johann Baptista, wie sie auch heisst, ist sanierungsbedürftig, sowohl im Äussern als auch im Innern. Wenn man bedenkt, dass die letzte Aussenrenovation (1960) rund sechzig Jahre und die letzte Innenrenovation (1946/47) bald 75 Jahre zurückliegt, kann dies nicht verwundern.

Die Katholische Kirchgemeinde Domat/Ems-Felsberg hat sich vor einiger Zeit zum Ziel gesetzt, die Kirche Sogn Gion – diese ist im Eigentum der Römisch-Katholischen Kirchenstiftung St. Johann – samt Umgebung umfassend zu konservieren und zu restaurieren. Auf der Grundlage einer sorgfältigen Vorstudie (2014) und eines minutiösen Konservierungs- und Restaurierungskonzepts (2017) soll nun das grosse Vorhaben in den kommenden vier bis fünf Jahren umgesetzt werden.

Ursprünglich war der Baubeginn auf März 2020 festgelegt. Die Konkretisierung der Bauplanung förderte jedoch zutage, dass die für den Sommer 2020 anberaumte Strassensanierung in Crestas, verbunden mit der dringlichen Verlegung von Leitungen (u.a. für Fernwärme), zu grösseren gegenseitigen Behinderungen geführt hätte.

Im Hinblick auf einen definitiven Baubeginn im März 2021 ergibt sich ein Finanzbedarfsplan wie folgt:

Nach Abzug der bereits bezahlten Vorleistungen von CHF 170'000.00 (Katholische Kirchgemeinde, Politische Gemeinde, Bürgergemeinde) ergibt sich ein Finanzbedarf von CHF 4'830'000.00.

Bereits im Juni 2018 hat der Kanton Graubünden einen Betrag von CHF 680'000.00 gesprochen. Im Nachgang hat auch der Bund eine Beteiligung von ebenfalls CHF 680'000.00 zugesichert.

Am 26.10.2018 hat die Bürgergemeinde Domat/Ems mit grossem Mehr einen Beitrag von CHF 1'000'000.00 beschlossen.

Einen Monat später haben die Stimmberechtigten der Ortsgemeinde Domat/Ems nachgedoppelt und – mit rund 80% Ja-Stimmen – einem Investitionsbeitrag von ebenfalls CHF 1'000'000.00 zugestimmt.

Die ausgesprochen grosszügige Unterstützung durch die öffentliche Hand stellt die Finanzierung zu fast 70% sicher! Nichtsdestotrotz bleibt eine Finanzierungslücke von CHF 1'470'000.00, die durch andere Quellen zu schliessen ist.